Sceadu Wolfsson & Giefane Naigsdochter 
"Die reisenden Nordgermanen"
   

Wer sind wir eigentlich?

 

Wir, damals noch ganz neuzeitlich Mike und Iris, lernten uns 1999/2000 - eigentlich nicht ganz zum Thema dieser Seite passend - beim American Football (Berlin Thunder) kennen. Irgendwie stimmte "die Chemie" bei uns auf Anhieb und wir sind seitdem beste Freunde.

Und wenn auch viele, die uns kennenlernen / treffen, erst einmal denken, wir wären "seit 25 Jahren verheiratet", sind wir wirklich "nur" Freunde. 
Was heisst hier "nur"?
Liebe ist wankelmütig, echte
 Freundschaft bleibt.

Über American Football und Heavy Metal kamen wir dann 2002 gemeinsam zum Mittelalter.


Unsere Darstellung:
Wir sind zwar (noch) nicht völlig mittelalter-authentisch (wir benutzen - wenn erforderlich - auch Brillen und modernes Werkzeug, rauchen - notfalls halt "heimlich" - und trinken Kaffee - und wir kaufen Brot, Eier und Milch im Supermarkt! *grins*), was aber "normalen" Besuchern kaum auffallen bzw. sie nicht stören sollte, da wir uns  zumindestens im sichtbaren Bereich bei Kleidung und Ausrüstung um authentisch wirkende Darstellung bemühen und jegliche "modernen" Gerätschaften soweit irgend möglich vermeiden. 

PET-Flaschen (Wasser), Gaskocher für den "Notfall", Feuerlöscher und ähnliche Dinge bleiben selbstverständlich stets gut verborgen / getarnt. 
Unsere beiden Zelte und Tarps sind natürlich aus Baumwoll-Leinen, alle Stühle, Tische, Zelt-/Tarpgestänge sind ausschließlich aus Holz. Gekocht und "geheizt" wird nur auf/mit einem offenen Holzfeuer (dank Feuerkorb und -schale selbstverständlich ohne Gefährdung oder Schädigung der Grasnarbe!) vor den Zelten.
Irgendwelche besonderen Ansprüche stellen wir nicht.
Alles, was wir brauchen, ist eine Fläche von ca. 8 x 6 m, am liebsten an oder unter Bäumen.
Gute Laune und alle benötigten Sachen (Lebensmittel, Wasser, Feuerholz usw.) haben wir selbst stets in ausreichender Menge dabei.  


Zuordnen kann man uns Nordgermanen (Besucher stufen uns meist als "Wikinger" ein) mit leichten keltisch-piktischen Einflüssen am ehesten dem frühen Mittelalter (spätes 9. Jhdt.)Das passt auch am besten zu unserem germanisch-nordischen Glauben und meiner Liebe zu Schottland.
 

Gerne geben wir auch interessierten Besuchern Auskunft über "unsere" Zeit und das entspr. Wissen (z.B. Runen und Religion). Wir sind stets bemüht, unser Lager für die Besucher durch viele Ausstattungsdetails und Objekte interessant zu gestalten.

                                        
Wir, das sind:
Sceadu (gesprochen "schäaduh"Wolfsson, früher auch bekannt als Mike McThunderwolf,  Sohn eines nordischen Kriegers und einer Piktin, gezeugt im späten 9. Jhdt. auf einem der vielen Vikingar (Kriegszüge) im Nordosten Schottlands.
(real: Mike G., geb. 1951, Verwaltungsamtmann i.R. aus Berlin)

Giefane (gesprochen "giefäihnn"Naigsdochter, eine nordgermanische "Wegbegleiterin" auf dem Weg zur Weisheit der Runen, die es auf ihrer Suche in den Nordosten Schottlands verschlug, wo sich unsere Wege trafen.
(real: Iris D., geb. 1961, Sozialpädagogin aus Berlin)

Seit dem Sommer 2011 sind wir nun zu Dritt unterwegs.
Kaja, eine liebe Spitz-Dackel-Mischlingshündin, die von Tierschützern aus einem polnischen "Zuchtschuppen" gerettet wurde, kam über eine Berliner Pflege-/Vermittlungsfamilie zu uns (naja, ganz korrekt zu Giefane - ich bin sozusagen der "Adoptiv-Papa").
Sie liebt uns, "ihr Auto", Pferde und Mittelalterfeste.

Unsere Geschichte "im Mittelalter":

Nach einigen Jahren, in denen wir lediglich als Tagesgäste auf diversen Mittelalterfesten der Region auftauchten und dort viele interessante Menschen und neue Freunde kennenlernten, haben wir Ende 2007 (beim "Rabensteiner Herbstfest") mit einem Zelt begonnen, dieses Hobby ernsthafter und aufwändiger zu betreiben.

2008, nun mit zwei Zelten zuzügl. entspr., ständig wachsender Ausrüstung, waren wir dann schon auf etlichen Festen/Märkten als "Lagervolk" aktiv (Burg Rabenstein/Fläming, Burgfest 
Penzlin, Slawendorf Neustrelitz, Ritterfest Altlandsberg, Apfelfest Potsdam, Wikingerfest Schildow usw.), soweit dies neben der Arbeit im realen Leben terminlich möglich war. 
Zusätzlich waren wir u.a. noch als gewandete "Gäste" beim Burgfest Neustadt
-Glewe, dem Wikingerfest in Pankow, dem Zitadellenfest in Spandau und dem ersten "Festival Mediaval" in Selb.

2009 ging es dann weiter voran, u.a. mit dem Höhepunkt Festival Mediaval II (diesmal als  "Nachtwache" für die Naseweis-Met-Taverne), einem unvergesslichen Gewitter-Wochenende zu Pfingsten im Potsdamer BUGA-Volkspark (Thor war uns jedoch gnädig gesonnen und tobte sich rund um den Platz aus!) und einem extrem stürmischen Oktober-Wochenende in Potsdam. Dazu z.B. noch als Tagesgäste beim Räuberfest in Beeskow, anlässlich dessen wir das tolle "Germanische Langhaus" (Pension & Restaurant im Stil der alten Germanen in Beeskow-Krügersdorf) kennenlernten.


Für 2010 war die Planung bereits Mitte Januar so gut wie abgeschlossen.
Neben dem "Festival Mediaval III" in Selb als kulturellem und entfernungsmäßigen(!) Höhepunkt freuten wir uns ganz besonders auf das Mittelalterfest in Lübben bei einem neuen Veranstalter (Querdenker), die anschließende Woche im "Germanischen Langhaus" in Beeskow und den Abschluss dieser "Doppelwoche" mit dem Ritterfest in Potsdam. Dazu war natürlich die Freude 
groß, dass es dieses Jahr wieder mit dem "Rabensteiner Herbstfest" klappte, nachdem es sich leider zuletzt mit dem "F.M." in Selb überschnitten hatte. Leider zeigte es sich, dass es das nasseste Fest unserer Geschichte werden sollte: Dauerregen von der Festeröffnung Samstagmittag bis zum Eintreffen in Berlin am Montagabend!
Gespannt waren wir auch auf das Fest in Hennigsdorf mit neuem Veranstalter (Märkische Taverne) - und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!

2011 starteten wir einen Versuch.
Mit einigen Freunden gründeten wir eine lose Lagergemeinschaft ("Germanische Spaß Gemeinschaft" - G.S.G.) mit gemeinsamer Saisonplanung und Buchung. Durch Entwicklungen innerhalb der Gruppen und auftretende Probleme/Spannungen/Zerwürfnisse zwischen einigen Mitgliedern, deutete sich für uns aber schon im Laufe der Saison an, dass dieses Experiment so nicht fortgeführt werden würde. Schade, aber es war halt mal ein Versuch.
Die Saison brachte dennoch viele schöne Erlebnisse, insbesondere in Hennigsdorf, Lübben, Schildow, Himmelpfort, Selb (Festival Mediaval IV) und auf Burg Rabenstein (glücklicherweise mit deutlich besserem Wetter als beim "Rabensteiner Regenfest" 2010).

 

Die jetzt (lagertechnisch) abgeschlossene Saison 2012 wurde nicht von übermäßigem Wohlwollen der Götter begleitet.
Das "Klostergeflüster" in Himmelpfort fiel ebenso einer "Urlaubssperre" zum Opfer wie unser geliebtes Festival Mediaval in Selb. Gesundheitliche Probleme führten dazu, dass Giefane & Kaja in Schildow und beim Apfelfest in Potsdam nur als Tagesgäste kamen und das Rabensteiner Herbstfest für mich eine komplette Solo-Veranstaltung wurde. Eine kleine mittelalterliche Info-Veranstaltung in einer Berliner Kita musste wegen meiner Erkrankung aus dem Terminkalender gestrichen werden.
Nun wollen wir aber nicht undankbar erscheinen - es gab doch noch genügend schöne Momente und Ereignisse in diesem Jahr. Bei einigen Festen gesellte sich Helga (ehemals Mellyn Ennorath und Graue Schar) zu uns und wir hatten mit Jens & Steffi ein herrlich entspanntes Sonnenwend-Wochenende im Wildpark. Das kurze, heftige Unwetter beim Potsdamer Apfelfest überstand ich ohne ernthafte Probleme und der Rabensteiner Herbst glänzte wiederum mit schönem Wetter.

Genügend Gründe also, den Blick optimistisch auf das kommende Jahr zu richten.

Nun, Optimismus allein genügt nicht. 2013 wurde für uns ein Jahr entscheidender Änderungen.
Ein schöner Markt bei der "Märkischen Taverne" in Hennigsdorf sollte leider der letzte dort gewesen sein, zwei Märkte bei COEX waren auch sehr schön, wenn auch auf Burg Eisenhardt leider (wegen der Hitze) die Besucher ausblieben. Doch es gab leider auch viel Negatives.
Ein Benefiz-Fest für einen sogen. "Gnadenhof" stellet sich im Nachhinein als Fake heraus, nachdem die Wahrheit über die Besitzerin und ihre üblen Machenschaften bekannt wurden. 
Von unserem bisherigen Stammveranstalter Cocolorus Budenzauber wurden wir so arg enttäuscht, dass wir ihn von unserer Liste gestrichen haben. Wenn man sich viel Mühe mit seiner Darstellung gibt, sich weiter entwickelt, entspr. Geld investiert - und dann zweimal zu Gunsten von Fantasy- und GroMi-Lagern so im Abseits platziert wird, dass man nicht einmal von Leuten gefunden wird, die extra unseretwegen dort (in Schildow) waren und der Veranstalter im 7. Jahr immer noch nicht weiß, wie groß unser Lager ist, ist das einfach nicht mehr tragbar.
Versöhnlicher Abschluss der Saison war zum einen der "Rabensteiner Herbst", auf dem wir wohl schon eine "Inventarnummer" haben und das "Gewandungsfrühstück im Park-Café" im Oktober, auf dem wir die beiden Menschen trafen, mit denen uns eine immer enger gewordene Freundschaft verbindet: Ilka und Hallfred Nordin, der Kern der heutigen "Nordmann-Sippen".

Auch in 2014 lief es nicht besonders gut. Etliche Märkte mussten krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen abgesagt werden, so dass wir nur wenig lagerten. Dafür wurde die Verbindung mit den Nordins immer stärker, viel gemeinsam unternommen. Und gemeinsam fassten wir im Lauf des Jahres den Beschluss, uns künftig auf weniger kommerzielle Feste zu konzentrieren, uns auf mehr Qualität zu konzentrieren, lieber gemeinsam interne Lager zu veranstalten und ansonsten nur als Tagesbesucher zu agieren.
Ein Highlight war der Besuch der Nordins beim "Rabensteiner Herbst"! Es gefiel ihnen dort so gut und sie verstanden sich auch sofort bestens mit unseren langjährigen Rabenstein-Nachbarn, den "Viatores in mediam aetatem", dass kurzerhand beschlossen wurde, gemeinsam den "Hinterhof" von Burg Rabenstein im nächsten Jahr zu (be-)lagern. Auch den Veranstalter ("Ralf, der Rabe") konnten wir von dieser Idee überzeugen.

 

2015 setzten wir nun das fort, was wir in 2014 begonnen hatten. Nur ein echtes Lager liegt nun vor uns ("Rabensteiner Herbst", natürlich), ansonsten beschränken wir uns auf gemeinsame Tagesbesuche im Slawendorf (Brandenburg), wo wir neue Kontakte knüpfen und alte reaktivieren konnten, oder beim "Germanen", der nach Bruchmühle umziehen musste (ein Glück!) und gemeinsames Feiern in Ruhlsdorf oder im "Germanischen Langhaus zu Krügersdorf", wo wir 2016 ein (internes) Mittsommer-Lager veranstalten wollen. 
 

KONTAKT:

Sceadu Wolfsson
phone: 030 / 8549750
mobil: 0171-1755649
mailto: 
sceadu.wolfsson@power.ms

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Für den Fall, dass jemand nicht die "kompletten" Nordgermanen erreichen, sondern allein Giefane etwas Nettes mitteilen möchte: mailto: giefane@alice-dsl.net !    

... und wehe, es ist nicht wirklich etwas Nettes!!!